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Missioaustellung im Rahmen unseres Beitrags zum Tag der Arbeit, 4.-5.-Mai 2024

Der neue missio-Truck „Eine Welt. Keine Sklaverei.“

Mehr als zehn Jahre war das Projekt „missio-Truck – Menschen auf der Flucht” in ganz Deutschland unterwegs, um einen Bruchteil der Realität der Menschen, die geflüchtet sind oder vertrieben wurden, Interessentinnen und Interessenten näher zu bringen. In diesem Zeitraum begaben sich über 135.000 Besucherinnen und Besucher durch die Räumlichkeiten des Trucks und erlebten ausgewählte Momentaufnahmen aus der Sicht von Geflüchteten. Mit dem neuen Truck wird das Thema „Eine Welt. Keine Sklaverei” neuer Schwerpunkt der missio- Bildungsarbeit.

Aufgebaut auf dem Prinzip „Sehen-Urteilen-Handeln“ wird er den Besuchern und Besucherinnen ermöglichen, sich einerseits mit dem Thema „Moderne Sklaverei“ auseinanderzusetzen und anderseits zu erkennen, dass dieses in der Einen Welt auch sie und uns alle betrifft.

Mit Unterstützung durch AR (Augmented Reality) und in Begleitung des Avatars Chris erfahren die Besucher und Besucherinnen, unter welchen Bedingungen Orangen, Tee und andere Konsumgüter produziert werden, aber auch, welche Rolle unser Konsumverhalten für die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung dieser Produkte spielt. Die Entscheidungen, die wir auf dem Markt, im Laden oder zu Hause beim Einkaufen hier in Deutschland treffen, haben nicht nur eine globale Reichweite, sondern sorgen oft auch dafür, dass Menschen entwürdigt, missbraucht und ausgebeutet werden.

Die Besucher und Besucherinnen lernen Menschen kennen, die auf unterschiedliche Weise von unfreien und ausbeuterischen Lebens- und Arbeitsbedingungen betroffen sind, und werden durch das Aufzeigen von konkreten Handlungsoptionen und das Anstoßen der eigenen Kreativität zum Handeln motiviert und befähigt.

Angesichts der aufrüttelnden Erkenntnis, dass es Zusammenhänge zwischen unserem Leben und moderner Sklaverei in anderen Regionen gibt, werden die Besucher und Besucherinnen ermutigt, die eigenen Handlungsmuster kritisch zu hinterfragen und einen Beitrag zur nachhaltigen Beendigung moderner Sklaverei zu leisten.

Gleichzeitig stellt die Ausstellung beispielhafte Dienste kirchlicher Partner in den betroffenen Regionen vor: Sie stellt die Lebensleistung von Betroffenen vor, auch unter widrigen Lebensumständen Würde zu bewahren und die eigene Entwicklung in die Hand zu nehmen.

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